ANNE BECK

2005 und 2006 habe ich für ANNE BECK einige Texte zu Ihren Fotoarbeiten geschrieben, die in Ausstellungskatalogen, printmedien, webportalen veröffentlicht wurden. Leider habe ich keine Originalfotos zu den Texten, sondern nur Fotokopien.

DER EIGENEN TIEFE BEGEGNEN…

Es gibt mehrere Wege sich den, tief im Inneren verborgenen, gut gehüteten dunklen Flecken zu begegnen.

Einerseits kann ich zügig, kraftvoll wie ein Schwimmer die Oberfläche teilen, wohl wissend, dass unter mir der Abgrund lauert. Mag auch die Oberfläche rau sein, dennoch zwingt sie mich nicht, mich mit dem „Geheimnis in der (meiner) Tiefe“ auseinander zusetzen

Ein kurzer Blick lässt mich Verborgenes erblicken, geheimnisvoll umwoben, das Grauen erahnend – doch ich öffne es nicht.

Andererseits kann ich mich behutsam, gleich einem Ritual, dem Verborgenen nähern. Langsam lege ich meine „Schutzhülle“ ab und begegne dem Unbekannten. Durch das langsame sich Öffnen dringe ich tiefer in das Unbekannte hinab. Ich erkenne, dass nicht nur Düsternis und Grauen in der Tiefe wohnt. Durch das rituelle sich Einlassen auf das Verborgene werden Schätze sichtbar – ich nehme es an.

©Elisabeth Rass, 2007

Fotos zu – der eigenen tiefe

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AUFS BLAUE WUNDER WARTEN

Brüderlich liegen sie neben einander, die Früchte der Ernte.

Sie strahlen und leuchten im gleißendem, weißen Licht und künden uns von Fülle und Reichtum für Alle.

Sie begreifen nicht unser Sehnen nach Freiheit – unser Warten auf Blau.

©Elisabeth Rass, 2006

Anne Beck (Fotokopien der Originalfotos)

Anne Beck (Fotokopien der Originalfotos)

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DEM HIMMEL SO NAH……………..

Gedenk doch der himmlischen Vereinigung im Himmelbett und erfreu dich des himmlischen Kindersegens.

Und steht nicht unser Heim „Am Himmel“ so ist es doch ein himmlisches Fleckchen überirdisch reich an Natur.

Drum lass’ uns frohlocken und am Fronleichnamsfest kurz der Bluttage gedenken, die uns vor Augen führen, was und wer uns diesen „Himmel auf Erden“ gebracht!

Lass uns musizierend unter dem blauen Himmel marschieren, voran der Priester unter dem eigenen „Himmel“.

Du schrickst auf!

Sei still, und gedenke, und halte die Tradition in Ehren, damit der himmlische Zustand nicht zerstört, denn warum sollte der Himmel nur den Göttern und Geistern vorbehalten sein?

©Elisabeth Rass, 2006

Anne Beck, Kindersegen, (Fotokopie der Originalfotos)

Anne Beck, Kindersegen, (Fotokopie der Originalfotos)

Anne Beck , Heimathaus, (Fotokopie der Originalfotos)

Anne Beck , Heimathaus, (Fotokopie der Originalfotos)

Anne Beck, Fronleichnamsfest, (Fotokopie des Originalfotos)

Anne Beck, Fronleichnamsfest, (Fotokopie des Originalfotos)

 

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