Liquid (S)tation

What’s the liquid state of art in our liquid modernity?

Can we talk about liquid spatialism in the liquid society we are living in?”

 Die „flüssige Moderne“, beschrieben durch den Soziologen und Philosophen Zygmunt Bauman, zeigt eine Gesellschaft, in der wir uns sehr schnell bewegen und verändern, es ist die ephemere, ungewisse globalisierte Welt voll mit Menschen, ständig auf der Suche nach etwas Anderem, Individuen weggefegt durch einen raschen Wandel und voller Angst ins Hintertreffen zu geraten.

Eine vorübergehende Welt die aus entfremdeten Städten, von fragilen und veränderbaren Beziehungen, durch Unruhen, von einer verärgerten Suche nach Glück, von Individualismus und Konsumismus und der zeitgenössischen Anforderungen konstanter Neuheit geprägt ist.

In „liquid (ST)ation“ zeigt Herwig Maria Stark eine Gruppe von Menschen, in der jeder für sich versucht, auf eine scheinbar individuelle Art, sich zu behaupten.

Im Hintergrund ragen Wolkenkratzer, Symbole wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Macht, in einen trägen, mit flirrender Luft wie zähe Flüssigkeit erfüllten Himmel, scheinen zu verschwinden, sich zu verändern, sich neu zu bilden – dringen in die Köpfe der Menschen.

Die Menschengruppe im Vordergrund zeigt viele Facetten dieser Gesellschaft, die Zygmunt Bauman beschreibt. Wir haben den Verfechter der modernen Konsumgesellschaft, das zornige Raubtier der Wirtschaft, den zweifelnden Philosophen, den demutsvollen Agnostiker, den entwurzelten Jugendlichen, die frustrierte Weiblichkeit.

Sie alle symbolisieren eine Gesellschaft in der 15 Minuten Ruhm, Öffentlichkeit zur Bühne privater Dramen vergewaltigt, Politik zum Entertainment mutiert und die Angst vor einer totalitären „Big Brother“ Gesellschaft als nicht zeitgemäß abgetan wird . Die scheinbar befreiten Individuen leben im Dauerstress virulenter Lebensangst und zerstörerischen Streben nach wirtschaftlichem Reichtum, politischer Macht und gesellschaftlicher Anerkennung, die eigene Befindlichkeit wird zum Maßstab, die Allgemeinheit ist ausgeklammert, in die Bedeutungslosigkeit gedrängt.

Doch es wäre kein echter Stark, wenn nicht in all diesem Chaos ein Funken Hoffnung wäre. Der Samen des Neubeginns ist schon gesät und das in sich ruhende, schlafende Kind, beschützt und gehütet, wird wachsen und einen neuen Weg gehen.

(Elisabeth Rass, 2008)

 

Herwig Maria Stark, Liquid (S)tation, 105 x 160 cm, Acrylic, charcoal on canvas, carnished, 2008

Hier erfahren Sie mehr über den Künstler HERWIG MARIA STARK.

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Con I „liquid (St)ation“ Herwig Maria Stark mostra un gruppo di persone, all’interno del quale ognuno cerca di affermarsi in modo apparentemente individuale. Sullo sfondo grattacieli, simboli del potere economico politico e sociale, si ergono contro un cielo flemmatico e, gonfi di aria splendente come liquido viscoso, sembrano svanire, mutare, ritrovare una nuova forma – invadono la mente della gente. Il gruppo di persone schierato in prima linea mostra diversi aspetti della società descritta da Zygmunt Bauman.

Abbiamo il sostenitore della società moderna del consumismo, I’ Infiammato predatore dell’economia, il filosofo dubbioso, l’umile agnostico, il giovane sradicato e la femminilità frustrata. Ma non sarebbe un vero STARK se in tutto questo caos non ci fosse un barlume di speranza. Il seme del nuovo inizio è già stato seminato e l’egocentrico bambino, ancora dormiente, protetto e custodito, crescerà ed aprirà nuove strade. (Elisabeth Rass)

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